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Nicht für jeden

Wer mit uns Software baut — und wer mit uns Zeit verliert

Wir filtern bewusst. Wer mit uns arbeiten will, sollte drei Dinge mitbringen: ein KMU zwischen 5 und 200 Mitarbeitenden mit kurzen Entscheidungswegen, eine Idee oder ein Problem, das sich bisher schlicht „nicht rechnet" — und vier bis zwölf Wochen Geduld für die Antragsphase, bevor das System läuft. Wer das hat, baut mit uns Software, die sonst nicht entstanden wäre. Wer das nicht hat, verliert mit uns Zeit.

Hochwertige Software-Architektur und KI-Lösungen dürfen kein Privileg von Organisationen mit Millionenbudgets sein. Wir koppeln zwei Hebel: KI und Open Source machen die Entwicklung selbst bezahlbar — und Förderprogramme tragen den Rest, der über dem KMU-Budget liegt. Datensouveränität und Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern kommen mit der Bauweise frei Haus.

Für Startups gilt eine eigene Klemme: ohne MVP keine Förderung, ohne Förderung kein MVP. Wir bauen die erste Version so, dass sie ins Programm passt, und stellen den Antrag mit Ihnen — damit aus einer Idee, die niemand finanzieren will, ein laufendes System wird, das Sie zeigen können.

Transparenz

Open Source ist großartig. Aber.

Open-Source-Werkzeuge sind frei verfügbar. Die Kostenersparnis ist real. Die Datensouveränität ist real. Die Unabhängigkeit ist real. Kein Marketing-Spin. Aber wir wären unehrlich, wenn wir etwas verschweigen würden.

Open-Source-Software ist kostenlos in der Nutzung. Sie ist nicht kostenlos im Betrieb. Zwischen dem Download und einem funktionierenden, sicheren, integrierten System liegt eine Lücke, die die meisten KMU nicht allein überbrücken können.

Die Realität

Proprietäre Plattform

Was Sie bekommen:

  • Sofort einsatzbereit
  • Automatische Updates
  • Support per Ticket
  • Hosting inklusive

Aber: steigende Kosten, Kontrollverlust, Vendor-Lock-in

Open-Source-Alternative

Was Sie dafür tun müssen:

  • Server einrichten und absichern
  • Docker-Container konfigurieren
  • KI-Modelle lokal deployen und feintunen
  • Updates manuell einspielen
  • SSL-Zertifikate, Backups, Monitoring
  • Fehlersuche in Logs und Dokumentation
  • Integration zwischen Tools selbst bauen

Dafür: volle Kontrolle, keine Abhängigkeit, langfristig günstiger

Die meisten KMU haben keine IT-Abteilung. Keine Systemadministratoren. Keinen DevOps-Ingenieur. Sie haben Fachkräfte, die ihr Kerngeschäft betreiben — und die weder die Zeit noch die Ausbildung haben, Linux-Server zu warten, Docker-Container zu orchestrieren oder Sicherheits-Patches zu priorisieren.

Die Stärke von Open Source wird erst dann zur echten Stärke, wenn jemand die technische Brücke baut.

Genau dafür gibt es uns

Bestandsaufnahme: Ihre Abläufe, Werkzeuge und Engpässe verstehen — bevor eine einzige Zeile konfiguriert wird
Lösung bauen: Technik einrichten, KI integrieren, an Ihre Systeme anbinden — auf Ihrer Infrastruktur, unter Ihrer Kontrolle
Menschen mitnehmen: Schulung, verständliche Dokumentation und Einführungsbegleitung — damit die Lösung nicht in der Ecke liegen bleibt
Vorher/Nachher messen: Konkreter Unterschied, den Sie und Ihr Team im Alltag spüren — nicht nur ein PDF in der Schublade
Langfristig begleiten: Wartung, Weiterentwicklung und neue Ideen — kein Einmal-Projekt, sondern ein Weg, den wir gemeinsam gehen

Sie bekommen die Vorteile von Open Source — Kostenersparnis, Datensouveränität, Unabhängigkeit — ohne selbst zum Systemadministrator werden zu müssen.

Und die Kosten? Für viele dieser Projekte gibt es staatliche Förderung. Der Digitalisierungszuschuss übernimmt 50 bis 70 % der Projektkosten — und wir stellen den Antrag mit Ihnen. Bei 50 % Förderung bedeutet das: aus einem 100.000-€-Projekt werden 60.000 € Eigenanteil. Die Vorbereitung ist bei uns kostenfrei.

Orientierung

Für wen unser Ansatz geeignet ist — und für wen nicht

Unser Ansatz passt weniger gut, wenn...

  • Ihre Organisation mehrstufige Freigabeprozesse für externe Dienstleister vorsieht
  • Projektstart und Budgetfreigabe typischerweise mehrere Monate in Anspruch nehmen — länger, als eine Antragsphase warten kann
  • Eine umfassende Ausschreibung Voraussetzung für die Beauftragung ist
  • Die IT-Strategie zentral durch eine Konzern-IT gesteuert wird
  • Sie sofortige Plug-and-Play-Lösungen ohne Bereitschaft für die Antragsphase erwarten
  • Sie kein Zeitfenster von vier bis zwölf Wochen vor Projektbeginn aufbringen können
  • Ihr Projektbudget oberhalb 200.000 € liegt — dann passen größere Häuser und andere Programme besser

Unser Ansatz ist besonders wirksam, wenn...

  • Sie Ideen haben, die bisher an „das rechnet sich nicht" gescheitert sind — und durch Förderung tragfähig werden
  • Ihr Entscheidungsweg kurz ist und Projekte schnell starten können
  • Ihr Team klein genug ist, um agil zu handeln — und groß genug, um Ergebnisse umzusetzen
  • Sie einen Partner suchen, der Prozesse versteht — nicht nur Technik installiert
  • Sie ein Startup sind, das einen ersten MVP braucht, den die Förderung mitträgt
  • Sie vier bis zwölf Wochen für die Antragsphase mitbringen — und die Antragsmechanik mit uns aushalten
  • Datensouveränität und Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern sind Mittel, keine Religion
  • Sie langfristig zusammenarbeiten wollen — nicht nur ein Einmal-Projekt beauftragen
Beispiel

Was früher eine eigene IT-Abteilung gebraucht hätte

Ein Ingenieurbüro mit 35 Mitarbeitenden verwaltet Projektdokumentation in einer Mischung aus E-Mail-Anhängen, lokalen Ordnern und einer veralteten SharePoint-Installation. Ein professionelles Dokumentenmanagement mit KI-gestützter Suche — bisher nur mit Enterprise-Software ab 30 €/Nutzer/Monat realisierbar — war nie im Budget. Woche 1: Bestandsaufnahme der Abläufe, Einrichtung eines selbst gehosteten Nextcloud-Servers mit automatischer Dokumentenklassifikation. Woche 3: Team-Schulung, Integration mit dem bestehenden ERP-System. Ergebnis: Ein System, das vorher schlicht nicht drin war — für 23 €/Monat Hosting statt 12.600 €/Jahr Lizenzkosten.

Anonymisiertes Beispiel auf Basis realer Projekte.

Kosten

Was plötzlich bezahlbar wird

Open Source macht Lösungen bezahlbar, die sich bisher kein KMU leisten konnte. Ein Vergleich am Beispiel Workflow-Automatisierung über 3 Jahre:

Proprietäre Plattform

10.000–20.000 €

Laufende Kosten über 3 Jahre bei wachsenden Anforderungen. Keine eigene Kontrolle über die Infrastruktur. Preisänderungen jederzeit möglich.

Open-Source-Alternative

170–670 €

Selbst gehostete Lösung mit unbegrenzten Workflows und voller Datenkontrolle. Ersparnis von ca. 10.000–19.000 €, die in Geschäftsentwicklung fließen können.

Digitale Souveränität

  • Kein Vendor-Lock-in: Offene Standards und quelloffene Werkzeuge sichern Ihre Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern
  • Volle Anpassbarkeit: Offener Quellcode lässt sich exakt an Ihre Geschäftsprozesse anpassen
  • Datenhoheit: Ihre Daten bleiben auf europäischen Servern oder im eigenen Netzwerk — DSGVO-konform von Haus aus
  • Rechtliche Klarheit: Apache-2.0-lizenzierte Software gibt volle kommerzielle Freiheit ohne versteckte Klauseln
Wie wir arbeiten

Drei Übergaben — und was wir nicht versprechen

Am Ende eines Projekts steht nicht eine Rechnung und ein PDF. Es stehen drei Dinge — eines pro Phase, jedes für sich nutzbar.

Projektbeschreibung

Die ausgearbeitete Vorlage — Anforderungen, Architektur, Zeitplan. Sie behalten sie, auch wenn Sie sich gegen die Umsetzung entscheiden.

Vollständiger Förderantrag

Technisch und förderrechtlich aufbereitet, mit allen Anlagen und Fristen — bereit zur Einreichung.

Laufendes System

Gebaut und übergeben, sobald der Förderbescheid steht. Im Betrieb auf Ihrer Infrastruktur.

Was wir nicht versprechen: einen positiven Bescheid. Das entscheidet die Förderstelle. Was wir kontrollieren: Vollständigkeit, Fristen, Substanz.

So arbeiten wir im Detail
Jan Simner, Gründer von Prometheus Research
Jan Simner M.A.
Gründer, Prometheus Research — Soziologe und Softwareentwickler

Kristina-Hahn- und Hermann-Schmidt-Preis für Arbeit in geförderten digitalen Bildungsprojekten — heute Innovationsagentur für förderfähige KI-Softwareentwicklung.

Nächster Schritt

Wenn Sie den Eindruck haben, dass unser Ansatz zu Ihrer Organisation passen könnte, freuen wir uns über ein Gespräch. Ein erstes Telefonat ist unverbindlich und dauert in der Regel 20–30 Minuten.

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