DSGVO-konforme Cloud-Alternativen
Eigene Infrastruktur — plötzlich bezahlbar und realistisch.
Nach Schrems II, dem EU-US Data Privacy Framework und dem Cloud Act ist die Lage klar: Wer personenbezogene Daten in US-Clouds speichert, trägt ein rechtliches Risiko. Datenschutzbehörden fordern Datensouveränität — und Ihre Kunden auch.
Eigene Infrastruktur war lange nur für Konzerne mit eigener IT-Abteilung realistisch. Das hat sich geändert. Mit Nextcloud, Collabora und Open-Source-Tools kann jedes KMU eine Cloud betreiben, die Google Workspace und Microsoft 365 in nichts nachsteht — auf eigenen Servern, in der EU, ohne Lizenzkosten pro Nutzer.
Prometheus Research richtet diese Infrastruktur ein, migriert Ihre Daten und schult Ihr Team. Alles aus einer Hand — und bis zu 50 % förderfähig.
Datensouveränität statt Abhängigkeit: Ihre Daten bleiben auf Servern, die Ihnen gehören — in Deutschland, nicht in Virginia.
Warum jetzt wechseln?
Vier Gründe, warum die eigene Cloud-Infrastruktur 2026 keine Kür mehr ist, sondern Pflicht.
DSGVO Art. 28 — Auftragsverarbeitung
Verantwortliche müssen sicherstellen, dass Auftragsverarbeiter DSGVO-konform arbeiten. Bei US-Anbietern ist das ein laufendes Risiko.
Schrems II & Data Privacy Framework
Das DPF bietet eine Rechtsgrundlage — aber Schrems III wird erwartet. Wer jetzt eigene Infrastruktur aufbaut, ist vorbereitet.
US Cloud Act
US-Behörden können auf Daten zugreifen, die von US-Unternehmen gespeichert werden — auch wenn die Server in der EU stehen.
Vendor Lock-in beenden
Steigende Preise, wechselnde AGB, abgekündigte Features. Mit Open Source bestimmen Sie selbst, wann sich was ändert.
Was steht zur Verfügung?
Nextcloud (Files, Talk, Office)
Ersetzt: Google Workspace, Microsoft 365, DropboxDateispeicherung, gemeinsame Dokumente, Kalender, Kontakte, Videoanrufe. Die zentrale Plattform für DSGVO-konforme Zusammenarbeit.
Collabora Online
Ersetzt: Google Docs, Microsoft Office OnlineVolles Office-Paket im Browser — Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen. Integriert sich nahtlos in Nextcloud.
OpenProject
Ersetzt: Asana, Monday.com, TrelloProjektmanagement, Aufgabenverwaltung, Gantt-Charts, Zeiterfassung. Open Source, selbst gehostet, EU-Daten.
n8n (Automatisierung)
Ersetzt: Zapier, Make.comWorkflow-Automatisierung ohne Limits. Prozesse verbinden, Daten synchronisieren, Routineaufgaben abschaffen — auf eigenem Server.
Self-Hosting oder Managed Service?
Beide Wege führen zu voller Datensouveränität. Der Unterschied liegt im Betreuungsaufwand.
Self-Hosting
Eigene Hardware oder eigener VPS. Volle Kontrolle, maximale Unabhängigkeit. Ideal für Unternehmen mit eigener IT oder besonderen Compliance-Anforderungen.
Managed Hosting
Wir betreiben Ihre Cloud auf EU-Servern. Updates, Backups, Monitoring — alles inklusive. Für die meisten KMU die bessere Wahl.
So wechseln Sie — ohne Stillstand
Häufige Fragen zu DSGVO und Cloud
Sind US-Cloud-Dienste noch DSGVO-konform nutzbar?
Das EU-US Data Privacy Framework (DPF) bietet derzeit eine Rechtsgrundlage — aber die rechtliche Lage bleibt fragil. Schrems III wird erwartet. Wer auf der sicheren Seite sein will, setzt auf Infrastruktur in der EU oder eigene Server. Vor allem bei sensiblen Daten (Personal, Finanzen, Kundenkommunikation) raten Datenschutzbehörden zur Vorsicht.
Was kann Nextcloud als Google-Workspace-Alternative?
Nextcloud bietet Dateispeicherung, gemeinsame Dokumente (über Collabora Online), Kalender, Kontakte, Videoanrufe, Aufgabenverwaltung und E-Mail-Integration. Die Funktionalität deckt 90 % dessen ab, was KMU von Google Workspace nutzen — ohne Daten an US-Server zu senden. Und: keine Lizenzkosten pro Nutzer.
Self-Hosting oder Managed Service — was ist besser für KMU?
Für die meisten KMU empfehlen wir Managed Hosting auf europäischen Servern: Sie behalten die Datenkontrolle, haben aber keinen internen Admin-Aufwand. Für Unternehmen mit eigener IT oder besonderen Compliance-Anforderungen kann Self-Hosting auf eigener Hardware sinnvoll sein. Wir beraten, was für Ihre Größe und Branche passt.
Wie aufwändig ist die Migration von Google oder Microsoft?
Weniger als die meisten denken. Dateien lassen sich automatisiert übertragen, Kalender und Kontakte per Standard-Export migrieren. E-Mails bleiben beim bestehenden Anbieter oder wechseln zu einem EU-Mailprovider. Wir begleiten die Migration schrittweise — kein Big Bang, kein Stillstand im Tagesgeschäft.
Was kostet eine eigene Cloud-Infrastruktur?
Deutlich weniger als früher. Ein Managed-Nextcloud-Setup für ein 10-köpfiges Team liegt bei ca. 50–100 €/Monat Serverkosten — ohne Lizenzgebühren pro Nutzer. Die Einrichtung durch uns kostet einmalig ab ca. 2.000 €, inklusive Migration und Schulung. Und: Bis zu 50 % davon sind förderfähig.
Bereit für die eigene Cloud?
In einem Gespräch (ca. 30 Minuten) klären wir, welche Lösung für Ihre Unternehmensgröße und Branche sinnvoll ist — und was die Migration kosten würde. Kostenlos und unverbindlich.